Wir über uns
geschrieben von Tina Ridder

Ohne Freude kann das Menschenherz nicht sein” so ein Zitat von Adolf Kolping.

Bereits im Jahr 1921 gründete sich die Laienspielgruppe “Frohschar” aus den Reihen der Mitglieder der Kolpingsfamilie Höntrop.

Zum Ziel hat man sich gesetzt, das kulturelle, künstlerische Laienspiel zu pflegen. Mit viel Herzblut wurden bereits in frühen Jahren Theater,- und große Bühnenstücke aufgeführt.

“Im weißen Rössel am Wolfgangssee” ; Die Gänsehirtin am Brunnen” oder auch der “Etappenhase” gehörten zum Repertoire der Gemeinschaft.

Im Jahr 1953 trat die Stadt Wattenscheid an die Mitglieder der Kolpingsfamilie mit der Bitte heran, für die daheim gebliebenen Kinder Märchen auf der Waldbühne in Höntrop aufzuführen.
Nach einigen Überlegungen gründete sich aus Mitgliedern der Kolpingsfamilie Höntrop und befreundeter Kolpingsfamilien die Kolpingspielschar Wattenscheid Höntrop.
Von den damaligen Gründungsmitgliedern leben heute noch und sind im Rahmen der gesundheitlichen Möglichkeiten noch aktiv, die Ehrenmitglieder:
Heinrich Weyers, Theresia Nau geb. Weyers, Bernhardine Auth geb. Weyers, Friedhelm Weyers.

Mit dem erstmals im Jahr 1954 aufgeführten Märchenstück “Drei Säcke voll Lügen” auf der Waldbühne in Höntrop starteten dort, die heute zur Tradition geworden Märchenspiele der Kolpingspielschar Höntrop.

Mittlerweile sind auf der Waldbühne die Kinder und auch bereits die Enkel in die Fußstapfen der “Altvorderen” getreten.

Nach der Eingemeindung der Stadt Wattenscheid nach Bochum wurden die Märchenspiele zunächst im Rahmen der Kinderferienbetreuung in Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum, nach Übernahme der Waldbühne durch einen privaten Investor in Zusammenarbeit mit diesem, weitergeführt.

Doch auch die Erwachsenen sollen auf ihre Kosten kommen.
Nach den Märchenspielen findet seit 1978 im Oktober regelmäßig der Theaterabend in den Räumen des evangelischen Jugendheimes statt. Komödien,,- Boulevardtheater stehen dann an den drei Tagen des Wochenendes auf dem Programm.
Auch diese Aktivität der Kolpingsspielschar wird von den Besuchern seit Jahren dankend angenommen.

Ein weiteres festes Standbein der Kolpingsspielschar ist seit 1957 der Karneval. Im Jahr 1957 wurde erstmals eine Karnevalsveranstaltung mit vielen Akteuren (Gesang, Bütt, Tanz) mit Präsident, Elferrat, Tanzmariechen abgehalten. Der Elferrat trug zum damaligen Zeitpunkt selbstgenähte Elferratsmützen. Alles war etwas einfacher, aber mit Herz und Hand ausgeführt. Seit 1957 fährt die Kolpingsspielschar in jeder Session bis zu 11 Karnevalsveranstaltungen. Besonders zu erwähnen ist die jährlich stattfindende Benefizveranstaltung.
Im Jahr 2009 waren 75 Aktive auf und hinter der Bühne im Sinne unserer Gemeinschaft und zur Freude der teilnehmenden Besucher aktiv.

Jeder der Interesse an der Mitarbeit in der Kolpingsspielschar hat, kann sich über die Kolpingsfamilie Höntrop in unserer Gemeinschaft engagieren.