Presse

Quelle: WAZ / Wattenscheid 12.02.2012

 

Karneval
Kolping-Karneval unterstützt Kinder

Wattenscheid, 12.02.2012, Helena Gußen


Die Farbenlehre der Kolpingsfamilie Höntrop sieht folgendermaßen aus: „Schwarz steht für den Lebensernst und orange steht für die Lebensfreude“, erklärte Hans-Josef Winkler aus dem Leitungsteam der Kolpingsfamilie Höntrop am Freitag – und erklärte so gleichzeitig, was die 23. Benefizgala ausmachte.

Erneut bewiesen die Höntroper, dass sie es bestens verstehen, orange und schwarz nicht nur in ihrem Logo miteinander zu verbinden. In diesem Jahr geht der Erlös des Abends an die Einrichtung „Neue Wege“, eine Beratungsstelle der Caritas in Bochum gegen Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch von Kindern.

Erlös für das „Ausland“

„Es ist uns ein Anliegen, diese Einrichtung zu unterstützen, denn es werden wahrscheinlich viel mehr Kinder missbraucht, als wir es annehmen“, sagte Winkler. „Außerdem treten heute Abend zweiundzwanzig Kinder auf, wenn man mit so vielen jungen Menschen zusammenarbeitet, ist es einem natürlich besonders wichtig, Kindern und Jugendlichen, denen es nicht so gut geht, zu helfen“, ergänzt Martina Ridder, die unter Anderem die Jugendtanzgarde trainiert. Die Kolpingsfamilie unterstützt immer im Wechsel eine Einrichtung in Wattenscheid und eine außerhalb der Alten Freiheit; und „diesmal ist es eine Institution aus dem ,Ausland’, aus Bochum, und wir hoffen, dass unsere Zuwendung dort gut ankommt“, meinte Winkler.

Die Idee der Kolpingsfamilie, Feiern und Benefiz miteinander zu verbinden, kommt offensichtlich gut an: „Die zweihundert Karten waren im Nu ausverkauft“, berichtet Martina Ridder. Und Stadtprinz Jörg I. fand auch lobende Worte für die Veranstaltung: „Den Einen Freude zu bringen und den Anderen zu helfen – das hat die Kolpingsfamilie Höntrop einfach drauf!“

Nach den doch ziemlich ernsten Worten am Anfang der Veranstaltung, ging es aber schnell zum „orangefarbenen“ Teil der Gala. Der war aber eher bunt, anstatt unifarben orange. Büttenreden, Tanzmariechen, Männerballett – alles, was der Karneval zu bieten hat, hatten auch die 75 Aktiven vor, auf und hinter der Bühne auf ihrem Programm. „Wir trainieren ja im Prinzip das ganze Jahr hindurch“, so Martina Ridder. Bei unserer ‚Generalprobe’ stellen dann alle vor, was sie bei der Gala aufführen wollen und danach stellen wir dann unser Programm zusammen.“

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